Lücken bei Schutz vor großen Chemieunfällen

focus.de am 21. Oktober 2018
Beim Schutz der Bevölkerung vor großen Chemieunfällen und anderen möglichen Katastrophen in Deutschland klaffen erhebliche Lücken.

Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Frage der Linken im Bundestag hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Demnach fehlen zum Beispiel mehr als 1000 Fahrzeuge im Vergleich mit der geplanten Ausstattung, 20 Prozent des Soll-Werts. Darunter sind allein 416 Löschgruppenfahrzeuge.

Die Linke-Abgeordnete Sabine Zimmermann hatte nach dem sogenannten ergänzenden Katastrophenschutz gefragt. Dabei wird der Katastrophenschutz der Länder von Bundesleistungen ergänzt. Die Bevölkerung soll so optimal geschützt werden etwa vor chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahren. Beispiele für solche Gefahren sind etwa der Sarin-Anschlag auf die Tokioter U-Bahn im Jahr 1995 oder ein Großfeuer einer Chemie-Lagerhalle bei Basel 1986 mit einer starken Verschmutzung des Rheins.

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